Kreativität ist kein Talent. Sie ist eine Haltung.

Kreativität ist kein Talent. Sie ist eine Haltung.

Kreativität ist keine Persönlichkeitseigenschaft – sie ist eine Disziplin. In diesem Essay widerlegt der in Berlin ansässige freiberufliche Creative Director Christoph Gey den Mythos des angeborenen Talents und argumentiert – gestützt auf Erkenntnisse der Neurowissenschaften sowie Googles „Project Aristotle“ –, dass Kreativität ein trainierbarer Rhythmus ist und dass die Erlaubnis zu ihr ihre einzige wahre Voraussetzung darstellt.

Ist Ihre Marke ein Casino? Über Gier, Design, das schleichende Schwinden von Vertrauen – und wie man es vermeidet.

Ist Ihre Marke ein Casino? Über Gier, Design, das schleichende Schwinden von Vertrauen – und wie man es vermeidet.

Eine Marke ist ein Vertrag der Erwartung. Wird dieser Vertrag vorsätzlich gebrochen – durch versteckte Gebühren, manipulative Abläufe und gezielt herbeigeführte Abhängigkeit -, beschwert sich der Nutzer nicht. Er geht einfach. Dieser Essay untersucht die Mechanismen der Gier in der UX – von Facebooks eingestandenen Dopaminschleifen bis hin zu Amazons Vergleich über 2,5 Milliarden Dollar wegen „Dark Patterns“ und plädiert für die einzige Alternative, die tatsächlich funktioniert: Design, das auf Vertrauen setzt.

Designpsychologie: Können Objekte menschliche Emotionen speichern?

Designpsychologie: Können Objekte menschliche Emotionen speichern?

Ein Antiquitätengeschäft. Eine Glasvitrine. Ein Ring, den wir nie berührten und doch nicht vergessen konnten. Meine Frau und ich empfanden dasselbe, gleichzeitig und ohne ein Wort zu wechseln: etwas Dunkles. Etwas, das dort nicht hätte sein dürfen.
Ich habe keinerlei Interesse am Esoterischen. Doch ich kann nicht so tun, als sei nichts geschehen. Das wäre nicht rational. Drei Erklärungen – Psychometrie, „Thin Slicing“, neuronale Kopplung – erklären jeweils einen Teil dessen, was sich ereignete. Keine von ihnen erklärt das Ganze.
Was darauf folgte, veränderte mein Verständnis von Arbeit. Design kommuniziert auf zwei Ebenen: einer lesbaren und einer stillen. Letztere entspringt nicht einer bewussten Entscheidung, sondern einer inneren Haltung – dem, was ein Mensch in das einbringt, was er erschafft. Der Betrachter spürt dies. Nicht immer bewusst. Aber er spürt es.
Ob Gefühle in Materie gespeichert werden können, ist eine Frage, die ich nicht beantworten kann. Was ich jedoch weiß: Sie sind im Werk gespeichert. Und man sollte achtsam sein, was man mitschwingen lässt.

Fleiß und Disziplin: die unterschätzten Tugenden eines Creative Directors – und die Entscheidung, besser zu werden als gestern.

Fleiß und Disziplin: die unterschätzten Tugenden eines Creative Directors – und die Entscheidung, besser zu werden als gestern.

Fleiß vervielfacht Talent. In diesem Beitrag reflektiere ich darüber, warum die erfolgreichsten Kreativen nicht bloß jene mit den besten Ideen sind, sondern vielmehr jene, die sich weigern aufzuhören, wenn Aufgeben der leichtere Weg wäre. Ein Manifest über Handwerk, Disziplin und das Streben nach der „perfekten“ Kurve.

Kreativblockaden – Blick dem Wolf in die Augen und überwinde sie.

Kreativblockaden – Blick dem Wolf in die Augen und überwinde sie.

Kreativitätsblockaden sind ein Mythos – eine bequeme Ausrede für oberflächliches Denken. Wer vor einem leeren Blatt erstarrt, dem mangelt es meist nicht am richtigen Talent – ​​vielmehr hat er das falsche Problem formuliert. Entdecken Sie, warum Kreativität kein plötzlicher Geistesblitz, sondern ein Handwerk ist – und wie Sie Ihr „Denksystem“ mit elf gezielten Interventionen wieder in Schwung bringen.

Der kreative Leiter – Warum großartiges Design zwei braucht.

Der kreative Leiter – Warum großartiges Design zwei braucht.

Watson brauchte Crick. Curie brauchte Curie. Die größten wissenschaftlichen Durchbrüche entstanden selten im Alleingang – sie entstanden im Zusammenspiel zweier unterschiedlicher Denkweisen. Als freiberuflicher Creative Art Director in Deutschland habe ich kein internes Team, das meine Ideen hinterfragt. Deshalb bitte ich meine Kunden, dies zu tun. In diesem Essay geht es darum, warum ich darauf stolz bin – und warum die besten Ergebnisse nicht allein aus Expertise entstehen, sondern aus dem Spannungsfeld zwischen meinem Wissen und dem Wissen meiner Kunden, das ich nie erlangen werde.